Nachhaltigkeit

Rückverfolgbarkeit von Palmöl – bekannte Route von Start bis Ziel

Seit 2007 ist sämtliches Palmöl, das Neste einsetzt, vollständig nachverfolgbar bis zur jeweiligen Plantage; seit 2013 ist es auch zu 100% zertifiziert. Wir beziehen Palmöl nur von sorgfältig ausgewählten Lieferanten und aus bekannten und dokumentierten Quellen.

Wir erwerben zertifiziertes Palmöl direkt von den Herstellern, anstatt separate Zertifikate auf dem Weltmarkt zu kaufen, wie es beispielsweise in der Lebensmittelindustrie üblich ist. Die direkte Abnahme vom Produzenten verschafft uns bessere Transparenz und größeren Einfluss auf unsere Lieferkette: je direkter, desto besser.

Aufgrund seiner flüssigen Form kann Palmöl nicht mithilfe eines Etiketts am Produkt verfolgt werden, wie beispielsweise Orangen. Es wurden jedoch behördlich anerkannte Methoden zur Verfolgung flüssiger Produkte entwickelt, die wir beim Einkauf unseres Rohpalmöls anwenden.

Palmöl von sorgfältig ausgewählten Plantagen

Wir kennen den genauen Standort und die Vorgeschichte der Landnutzung jeder Plantage, von der wir Palmöl beziehen. Daher wissen wir, dass die Plantagen, die uns beliefern, nicht in geschützte Gebiete expandiert sind und dies auch nicht vorhaben.

Rohstoffe werden uns nur von den Plantagen geliefert, die in unseren Verträgen benannt sind.

Als ein Vorreiter in Sachen Lieferkettentransparenz machen wir umfangreiche Daten über unseren Einkauf von Palmöl öffentlich. Das Neste Traceability Dashboard liefert (auf Englisch) aktuelle Informationen zu unseren Zulieferern, den angewandten Zertifizierungssystemen und den entsprechenden Dokumentationen.

Dort können Sie über eine interaktive Karte auch die Palmölmühlen lokalisieren, die in unsere Lieferkette eingebunden sind. Erfasst sind alle Unternehmen, Mühlen und Ländereien, die Neste seit 2017 mit Palmöl beliefert haben.

Wie wird Palmöl verfolgt?

Wir verfolgen das von uns verwendete Palmöl anhand zweier von den EU- und US-Behörden anerkannter Methoden. Diese sind einerseits Massenbilanzen und andererseits Segregation, also komplett separate Lieferketten.

Wenn Palmöl nach dem Massenbilanz-Prinzip erworben wird, kann zertifiziertes Palmöl in der Mühle oder bei der Lagerung mit Material aus anderen Quellen vermischt werden. Die Menge an Rohstoff, die wir einkaufen, wird durch penible Buchführung verifiziert, so dass wir exakt die Menge an zertifiziertem Palmöl erhalten, die wir bestellt haben.

Die Rohstoffchargen werden während des Transports von der Plantage zum Kunden laufend physisch überwacht. Jeder Schritt in der Lieferkette wird dokumentiert und überprüft und ist damit nachvollziehbar.

Segregierter Rohstoff hingegen kommt zu keinem Zeitpunkt in der Lieferkette in Kontakt mit anderem Material.